Wir verbringen den größten Teil unserer wachen Zeit mit Arbeit – warum sollte man also so viel Zeit mit Menschen verbringen, die man nicht mag oder denen man nicht vertraut? Es ist wichtig, mit Freunden zu arbeiten. Deshalb ist eines der wichtigsten Hiring-Kriterien, Menschen ins Team zu holen, mit denen Du gerne Zeit verbringst.
Aber es gibt zwei Arten von Freundschaft:
1. Familiäre Freundschaft ist tief und langfristig. Sie basiert auf Vertrauen und Loyalität und bleibt stabil, auch wenn das Leben schwierig wird. Ihr seht euch lange nicht. Vielleicht trefft ihr euch ein Jahr lang nicht und habt trotzdem dieselbe Verbindung.
2. Weggefährten-Freundschaft entsteht aus gemeinsamen Kontexten: Uni-Projekte, Arbeit, Sportteams, Partys oder soziale Kreise. Diese Freunde können Spaß machen, unterstützen und wertvoll sein. Die Verbindung ist an die Situation geknüpft und kann auch ganz natürlich verblassen, wenn diese Lebensphase endet.
Ein High-Performance-Team ist keine Familie – und sollte auch nicht versuchen, eine zu sein. Es gibt keine bedingungslose Loyalität: Teams basieren auf Standards und Erwartungen. Aber die besten Teams bestehen trotzdem aus Weggefährten – Menschen, die einander vertrauen und respektieren und gerne zusammenarbeiten.